Online-Casino mit PostFinance in Österreich
Einordnung von Zahlungswegen, Einzahlungen, Auszahlungen und Bonusbedingungen für österreichische Spieler.

Inhaltsverzeichnis
- Was PostFinance bei österreichischen Online-Casinos tatsächlich bedeutet
- Welche Casinos PostFinance-Zahlungen akzeptieren können
- Die Einzahlung mit PostFinance: Bankweg, Bestätigung und Gutschrift
- Die wichtigsten Zahlungswege neben PostFinance
- PostFinance-Casino mit Echtgeld: Einzahlung ist nicht gleich Auszahlung
- PostFinance-Casinos mit Bonus: Erst die Bedingungen lesen
- PostFinance beim Online-Glücksspiel: aufladen, spielen, Grenzen kennen
- PostFinance Card und Codes: Was sich einlösen lässt
- Mit 5 oder 10 Euro einzahlen: kleine Beträge, klare Voraussetzungen
- So werden Auszahlungen nach der Einzahlung geregelt
Was PostFinance bei österreichischen Online-Casinos tatsächlich bedeutet
Der Ausdruck „Online-Casino mit PostFinance“ klingt nach einer eigenen österreichischen Zahlungsschiene. Tatsächlich beschreibt er zunächst nur den Wunsch, ein Spielerkonto über den Schweizer Finanzdienstleister zu finanzieren. Für den österreichischen Markt ist das keine selbstverständliche Standardlösung. PostFinance ist dort nicht mit einer österreichischen Bankmethode gleichzusetzen, und aus dem bloßen Hinweis auf PostFinance folgt noch nicht, dass ein Casino diese Zahlungsart tatsächlich anbietet.
Gerade bei Suchbegriffen wie „Casino mit PostFinance“, „PostFinance Casino Österreich“ oder „Online-Casino Österreich mit PostFinance“ wird häufig mehr Nähe zum österreichischen Zahlungsverkehr angedeutet, als die Fakten hergeben. Im österreichischen Umfeld ist vor allem die eps-Überweisung verankert. Sie wird von nahezu allen österreichischen Banken unterstützt und gilt als meistgenutzte Zahlungsmethode, weil sie sicher ist und sofort funktioniert. Das ist eine andere Ausgangslage als bei einer Zahlung über PostFinance.
PostFinance und der österreichische Zahlungsverkehr
Die österreichische Online-Casino-Landschaft ist zudem kein gewöhnlicher Markt mit beliebig vielen gleichgestellten Plattformen. Online-Glücksspiel ist als staatliches Monopol organisiert. Als einziges legal konzessioniertes Online Casino in Österreich wird win2day bezeichnet. Deshalb sollte die Frage nach einer bestimmten Zahlungsart nie von der rechtlichen Einordnung des Angebots getrennt werden.
Wer in Österreich 2026 ein Online-Casino mit möglicher Zahlung über PostFinance sucht, kann die folgenden Anbieter anhand ihrer bekannten Lizenz-, Bonus-, Einzahlungs- und Auszahlungsangaben einordnen. Die Übersicht dient als kompakte Orientierung vor der weiteren Prüfung der Zahlungsbedingungen.
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 250 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Gamevy verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 250 €. Auszahlungen sollen innerhalb von 48 Stunden erfolgen, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € Wildz Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz angegeben und wirbt mit einem Bonus von bis zu 500 €. Die Auszahlungsgeschwindigkeit liegt bei bis zu 72 Stunden, die Mindesteinzahlung bei 20 €.
Lizenz: einzige österreichische Online-Konzession (Österreichische Lotterien GmbH), gültig bis 2027 win2day besitzt die einzige österreichische Online-Konzession der Österreichischen Lotterien GmbH, die bis 2027 gültig ist. Damit ist der Anbieter besonders durch seine österreichische Konzessionsgrundlage gekennzeichnet.
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € FAIR GAMES GmbH verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen werden innerhalb von 72 Stunden angegeben, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lazybar Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz gelistet und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Die angegebene Auszahlung erfolgt innerhalb von 48 Stunden bei einer Mindesteinzahlung von 10 €.
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Apparat Gaming verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Die Auszahlungen sollen innerhalb von 48 Stunden erfolgen, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
Lizenz: Gibraltar-Lizenz · Bonus: bis zu 1000 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Mr Green besitzt eine Gibraltar-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 1000 €. Auszahlungen werden innerhalb von 48 Stunden angegeben, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lucky Kinds ist mit einer Curaçao-Lizenz angegeben und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Die Auszahlungsgeschwindigkeit liegt bei bis zu 72 Stunden, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Hölle Games verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen sollen innerhalb von 72 Stunden erfolgen, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Casombie Online Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz gelistet und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Die Auszahlung wird innerhalb von 72 Stunden angegeben, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.
Ein Logo, ein Suchtreffer oder eine Auswahl im Kassenbereich verändert diese Ordnung nicht. Auch die Bezeichnung „bestes Online-Casino mit PostFinance“ sagt zunächst nur etwas über die gesuchte Zahlungsoption aus, nicht über die österreichische Konzession eines Anbieters. Die schöne Verpackung ersetzt keine staatliche Erlaubnis. Das wäre im Glücksspiel eine besonders teure Form von Design.
Für österreichische Einzahlungen werden neben eps häufig Paysafecard, Visa, Mastercard, Klarna beziehungsweise Sofort sowie Skrill und Neteller genannt. Diese Methoden gehören zum bekannten Zahlungsumfeld des Landes. PostFinance steht daneben eher als spezifischer Wunsch eines Teils der Spielerschaft, nicht als tragende österreichische Standardmethode.
Was der Begriff praktisch offenlässt
„Online Casino PostFinance“ kann daher mehrere Dinge meinen: eine direkte Akzeptanz von PostFinance, eine Weiterleitung zu einer unterstützten Banklösung oder schlicht die Suche nach einem Casino, dessen Zahlungsseite mit diesem Namen verbunden wird. Ohne konkrete Angaben des Anbieters bleibt offen, welcher Vorgang tatsächlich gemeint ist. Aus den verfügbaren Marktinformationen lässt sich keine allgemeine österreichische PostFinance-Unterstützung ableiten.
Auch das Jahr 2026 ändert an dieser Einordnung nichts. Die Bezeichnung „Online-Casino mit PostFinance 2026“ macht aus einer unklaren oder nicht standardisierten Zahlungsoption keine etablierte österreichische Methode. Entscheidend bleiben die tatsächlich angezeigten Zahlungswege und die rechtliche Stellung des Angebots.
Damit ist PostFinance im österreichischen Kontext vor allem ein Such- und Auswahlkriterium, kein Beleg für Legalität, Sicherheit oder besondere Qualität. Die österreichische Besonderheit liegt anderswo: bei der staatlichen Konzessionsordnung und bei eps als breit unterstützter Banklösung. Genau diese Trennung verhindert, dass eine bequeme Zahlungsbezeichnung mit einem legalen österreichischen Casino verwechselt wird.
Welche Casinos PostFinance-Zahlungen akzeptieren können
Ob ein Casino eine Zahlung mit PostFinance annimmt, lässt sich nicht allein am Logo einer Bank oder an einer langen Liste von Zahlungsarten erkennen. Entscheidend ist zunächst, ob das Angebot in Österreich überhaupt rechtlich betrieben werden darf. Der österreichische Online-Glücksspielmarkt ist als staatliches Monopol organisiert. Als einziges legal konzessioniertes Online Casino wird win2day bezeichnet.
Damit verschiebt sich die eigentliche Frage. Nicht nur: „In welchem Online-Casino kann mit PostFinance bezahlt werden?“ Sondern zuerst: Wer darf in Österreich Online-Glücksspiel anbieten?
Konzession vor Zahlungsart
Eine PostFinance-Zahlung macht aus einem ausländischen Angebot keinen österreichisch konzessionierten Betreiber. Auch eine Lizenz aus Curaçao oder einem EU- beziehungsweise EWR-Staat ersetzt keine österreichische Konzession. Sie berechtigt nicht automatisch dazu, Online-Glücksspiel in Österreich anzubieten.
Das ist besonders bei neuen Online Casinos mit PostFinance-Einzahlung wichtig. Ein modernes Erscheinungsbild, viele Zahlungslogos oder ein deutschsprachiger Kundendienst sagen wenig über die rechtliche Stellung des Anbieters aus. Maßgeblich ist, ob eine gültige Konzession des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen besteht. Die BMF-Whitelist führt die Konzessionäre und Ausspielbewilligten öffentlich auf.
Ein Casino, das PostFinance als Zahlungsweg nennt, kann die technische Zahlung daher möglicherweise ermöglichen. Daraus folgt jedoch keine österreichische Zulässigkeit. Zahlungsabwicklung und Glücksspielkonzession sind zwei verschiedene Dinge. Die Bankverbindung ist kein Gütesiegel.
Was bei ausländischen Angeboten bleibt
Ausländische Casinos mit EU-Lizenz befinden sich in Österreich laut der vorliegenden Einordnung in einer rechtlichen Grauzone. Für Spieler ist das keine verlässliche Grundlage, wenn es um Einzahlungen, Spielbetrieb oder spätere Ansprüche geht. Österreichische Gerichte, einschließlich des OGH, haben Spielern bei Anbietern ohne österreichische Konzession wiederholt die Rückforderung von Verlusten zugesprochen.
Rechtliche Risiken
Ausländische Angebote ohne österreichische Konzession befinden sich in einer rechtlichen Grauzone. Bei Anbietern ohne staatliche Erlaubnis können Ansprüche auf Rückforderung von Verlusten schwierig sein.
Deshalb kann die Frage nach einem „Online Casino, wo man mit PostFinance bezahlen kann“ nicht seriös mit einer beliebigen Anbieterliste beantwortet werden. Zuerst steht die österreichische Konzession, danach die tatsächlich angebotene Zahlungsart. In dieser Reihenfolge.
Auch ein Casino in Schleswig-Holstein ist für österreichische Spieler nicht automatisch eine österreichische Lösung. Eine regionale deutsche Erlaubnis beantwortet nicht die Frage, ob das Angebot in Österreich konzessioniert ist. Recht kennt keine automatische Abkürzung.
Die Einzahlung mit PostFinance: Bankweg, Bestätigung und Gutschrift
Eine Einzahlung mit PostFinance klingt zunächst nach einem klaren Bankweg: Geld vom eigenen Konto zum Casino, bestätigt über die vertraute Finanzumgebung. Im österreichischen Online-Glücksspiel ist die praktische Lage jedoch weniger geradlinig. Entscheidend ist nicht allein, ob PostFinance als Begriff im Kassenbereich erscheint, sondern welcher Zahlungsdienst tatsächlich angeboten wird und ob die eigene Bank diesen Weg unterstützt.
Für österreichische Spieler ist eps dabei die naheliegende Banklösung. Die eps-Überweisung wird von nahezu allen österreichischen Banken unterstützt und gilt als meistgenutzte Zahlungsmethode des Landes. Sie ist auf eine direkte Verbindung zwischen Casino-Kasse und Online-Banking ausgelegt. Eine besondere PostFinance-Schnittstelle darf daraus allerdings nicht automatisch abgeleitet werden. Wird PostFinance vom Anbieter nicht ausdrücklich als Zahlungsweg geführt, sollte keine Einzahlung unter dieser Bezeichnung erwartet werden.
So funktioniert die Einzahlung über den Bankweg
Wird im Kassenbereich des Casinos eine passende Bankoption angeboten, beginnt der Vorgang mit der Auswahl der Einzahlungsmethode. Bei eps werden Spieler anschließend zum Online-Banking ihrer Bank weitergeleitet. Dort wird die Zahlung per App-Freigabe oder TAN bestätigt. Das Casino erhält die Zahlungsbestätigung über den vorgesehenen Bankweg; die Eingabe sensibler Online-Banking-Daten erfolgt dabei nicht in der Casino-Oberfläche.
Der Ablauf lässt sich in wenigen Schritten beschreiben:
- In der Kasse wird eps beziehungsweise die angegebene Banküberweisung ausgewählt.
- Das gewünschte Bankinstitut wird aus der verfügbaren Auswahl bestimmt.
- Die Weiterleitung führt zum Online-Banking der Bank.
- Die Zahlung wird per App-Freigabe oder TAN autorisiert.
- Nach erfolgreicher Bestätigung wird der Betrag dem Casino-Konto gutgeschrieben.
Bei eps ist das Geld anschließend sofort im Casino-Konto verfügbar. Auch die direkte Gutschrift vieler Einzahlungen erklärt, weshalb diese Methode im österreichischen Zahlungsumfeld so verbreitet ist. Für Spieler fallen bei eps in der Regel keine Gebühren an. Das macht den Vorgang übersichtlich: Bank auswählen, Zahlung bestätigen, Kontostand prüfen. Mehr Bankdrama braucht es nicht.
Was „mit PostFinance einzahlen“ praktisch heißen kann
Die Formulierung „Casino mit PostFinance einzahlen“ wird häufig verwendet, obwohl der tatsächliche Zahlungsvorgang über einen konkreten Dienst wie eps oder eine andere Banklösung läuft. PostFinance kann dabei die eigene Bankverbindung oder die gewünschte Herkunft des Geldes bezeichnen. Ob die Zahlung technisch funktioniert, hängt jedoch davon ab, ob das Casino und der Zahlungsdienst diese Verbindung akzeptieren.
Gerade deshalb sollte die Kasse vor der Einzahlung geprüft werden. Maßgeblich ist die dort angezeigte Methode, nicht die Überschrift einer Werbeseite. Wird nur eps genannt, erfolgt die Weiterleitung zu einer unterstützten österreichischen Bank. Wird PostFinance ausdrücklich aufgeführt, gelten die Hinweise des Casinos für diesen Zahlungsweg. Fehlt die Methode, sollte keine Zahlung über einen improvisierten Umweg vorgenommen werden.
Eine direkte Banküberweisung kann sich vom eps-Vorgang unterscheiden. Bei eps wird die Zahlung aus dem Online-Banking heraus bestätigt und dem Casino-Konto direkt zugeordnet. Bei einer klassischen Banküberweisung können dagegen zusätzliche Angaben wie Empfänger, Verwendungszweck oder Kontodaten erforderlich sein. Welche Informationen gelten, bestimmt ausschließlich der Anbieter in seiner Kasse. Eigenmächtige Abweichungen schaffen vor allem eines: unnötige Rückfragen.
Einzahlung via eps
Wählen Sie in der Casino-Kasse die Option eps oder die entsprechende Banküberweisung aus.
Bestimmen Sie das gewünschte Bankinstitut aus der verfügbaren Liste.
Werden Sie zum Online-Banking weitergeleitet und bestätigen Sie die Zahlung per App-Freigabe oder TAN.
Nach der Bestätigung wird der Betrag direkt Ihrem Casino-Konto gutgeschrieben.
eps im Vergleich zu Karten
Kredit- und Debitkarten wie Visa und Mastercard werden für österreichische Spieler häufig unterstützt. Die Einzahlung erfolgt dabei direkt über die Kartendaten im dafür vorgesehenen Zahlungsfenster. Der entscheidende Unterschied zu eps liegt in der Bestätigung: Bei eps führt der Weg zum Online-Banking der Bank, während die Karte als eigenes Zahlungsmittel verarbeitet wird.
Für eine Bankeinzahlung über eps spricht die breite Unterstützung durch österreichische Banken und die sofortige Verfügbarkeit im Casino-Konto. Karten können eine Alternative sein, wenn sie in der Kasse angeboten werden oder der gewünschte Bankweg nicht verfügbar ist. Welche Methode im Einzelfall angezeigt wird, lässt sich nicht aus dem Namen PostFinance allein ableiten.
Auch die Sicherheitslogik ist verschieden. Bei eps wird die Zahlung über App-Freigabe oder TAN im Online-Banking autorisiert. Bei einer Karte gelten die Prüfungen des kartenausgebenden Instituts und des Zahlungsdienstes. In beiden Fällen sollte die Verbindung des Casinos verschlüsselt sein. Online-Casinos müssen hohe Sicherheitsstandards vorweisen, insbesondere SSL/TLS-verschlüsselte Verbindungen.
Vor der Bestätigung prüfen
Vor einer Einzahlung sind einige Angaben wichtiger als eine auffällige Schaltfläche mit dem Wort „sofort“. Das Casino muss für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot in Österreich über eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen verfügen. Die BMF-Whitelist ist die öffentliche Liste der Konzessionäre und Ausspielbewilligten. Eine ausländische Lizenz ersetzt keine österreichische Konzession und berechtigt nicht automatisch zum Angebot von Online-Glücksspiel in Österreich.
Zusätzlich sollte der Kontoinhabername mit den Angaben im Casino-Konto übereinstimmen. Zahlungsanbieter und Casino können eine Identitätsprüfung verlangen, insbesondere wenn die Zahlungsdaten nicht eindeutig zum Spielerkonto passen. Die Einzahlung selbst kann zwar rasch gutgeschrieben werden, doch die Prüfung der Kontodaten bleibt eine separate Angelegenheit.
Für die praktische Entscheidung bedeutet das: Eine PostFinance-bezogene Einzahlung ist nur dann belastbar, wenn der gewählte Zahlungsweg im Casino tatsächlich angeboten wird. In Österreich führt der naheliegende Bankweg häufig über eps. Die Zahlung wird im Online-Banking bestätigt, meist ohne zusätzliche Gebühren verarbeitet und anschließend sofort im Casino-Konto sichtbar. Der Name der Bank ist dabei weniger entscheidend als die technische Unterstützung des konkreten Zahlungsdienstes.
Die wichtigsten Zahlungswege neben PostFinance
Wer nach einem PostFinance Casino oder nach österreichischen Online-Casinos mit PostFinance sucht, landet schnell bei einer nüchternen Tatsache: Die Zahlungslandschaft ist breiter als eine einzelne Bankverbindung. Entscheidend ist nicht nur, ob eine Methode die Einzahlung ermöglicht. Ebenso wichtig ist, ob sie später für eine Auszahlung verwendet werden kann. Genau dort endet die scheinbare Einfachheit.
Karten: Visa und Mastercard
Visa und Mastercard gehören in Österreich zu den häufig unterstützten Zahlungsmethoden. Sie sind mit Bankkonten oder Kreditkarten verbunden und werden daher anders eingesetzt als ein vorausbezahlter Gutschein. Für die Einzahlung genügt in der Regel die Eingabe der Kartendaten im geschützten Kassenbereich des Casinos.
Bei der Auszahlung kann die Lage abweichen. Eine Karte ist nicht automatisch ein Weg, auf dem Gewinne zurückfließen. Viele Anbieter behandeln die Auszahlung getrennt von der Einzahlung oder verlangen dafür eine Banküberweisung. Deshalb sollte die Zahlungsseite des jeweiligen Casinos geprüft werden, bevor eine Karte als vollständige Lösung betrachtet wird.
Paysafecard: kontrolliertes Guthaben, keine Rückzahlung
Paysafecard funktioniert ohne Weitergabe von Bankdaten. Die Gutscheine sind unter anderem in der Trafik, an der Tankstelle oder im Supermarkt erhältlich. Das macht die Methode für Spieler interessant, die ein vorher gekauftes Guthaben einsetzen möchten, statt das eigene Bankkonto unmittelbar mit dem Casino zu verbinden.
Ein reines Einzahlungsinstrument über Gutscheine, das keine Weitergabe von Bankdaten erfordert, aber keine Auszahlungen ermöglicht.
Ermöglicht eine direkte Sofort-Banküberweisung aus dem Online-Banking ohne zusätzliches E-Wallet.
Digitale Geldbörsen wie Skrill oder Neteller, die oft besonders schnelle Auszahlungen ermöglichen.
Der Vorteil ist zugleich die Grenze: Paysafecard ist ein reines Einzahlungsinstrument und ermöglicht keine Auszahlungen. Gewinne können nicht auf den Gutschein zurückgebucht werden. Wer ein Casino online mit PostFinance mit einer Prepaid-Alternative vergleicht, sollte diesen Unterschied nicht als Nebensache behandeln. Einzahlungen und Geldempfang sind zwei verschiedene Vorgänge.
Klarna beziehungsweise Sofort
Klarna beziehungsweise Sofort ermöglicht eine Sofort-Banküberweisung direkt aus dem Online-Banking. Der Zahlungsvorgang wird damit nicht über eine separate Wallet geführt, sondern unmittelbar aus der Bankverbindung angestoßen. Für die Einzahlung ist das praktisch, weil keine zusätzliche Guthabenkarte gekauft und kein eigenes E-Wallet-Konto gepflegt werden muss.
Bei der Auszahlung ist diese Methode nicht gleich flexibel. Auszahlungen über Klarna sind nicht immer möglich und laufen häufig über eine klassische Banküberweisung. Der Name der Methode auf der Einzahlungskasse sagt daher wenig darüber aus, wie der spätere Geldempfang geregelt wird. Ein schneller Eingang auf dem Spielkonto ist noch kein vollständiger Zahlungsweg.
E-Wallets: Skrill und Neteller
Skrill und Neteller werden in österreichischen Online-Casinos häufig für Einzahlungen genutzt. Sie liegen zwischen Bankkonto und Casino: Geld wird zunächst in einer digitalen Geldbörse verwaltet und von dort aus weitergeleitet. Das kann die Trennung vom direkten Bankzugang erleichtern, ersetzt aber nicht die Prüfung der jeweiligen Casino-Bedingungen.
Für Auszahlungen gehören E-Wallets wie Skrill und Neteller in der Regel zu den schnellsten Methoden; das Geld ist oft binnen Stunden auf dem Wallet verfügbar. Damit unterscheiden sie sich deutlich von einer klassischen Banküberweisung. Dennoch bleibt die Kontoprüfung des Casinos davon unberührt. Ein digitales Portemonnaie macht aus einem ungeprüften Spielkonto kein auszahlungsbereites Konto.
Trustly und mobile Bezahlwege
Trustly ermöglicht bei manchen Anbietern besonders schnelle Auszahlungen direkt aufs Konto. Die Methode verbindet den Zahlungsvorgang mit der Bankverbindung, ohne dass zwingend eine klassische Karte oder ein separates Wallet im Vordergrund steht. Ob Trustly tatsächlich verfügbar ist, hängt jedoch vom jeweiligen Anbieter und der konkreten Kasse ab.
Apple Pay und Google Pay sind für mobile Einzahlungen noch nicht überall verfügbar. Sie können auf dem Smartphone bequem wirken, erweitern aber nicht automatisch die Möglichkeiten für den Geldempfang. Gleiches gilt für die Handyrechnung: Sie ist am Markt als eigene Zahlungsform bekannt, sagt aber nichts darüber aus, ob Gewinne darüber zurückgezahlt werden können.
PayPal nimmt eine Sonderstellung ein. Im österreichischen Online-Glücksspiel ist der Dienst kaum verfügbar, da PayPal Glücksspieltransaktionen stark einschränkt. Wer nach einem **PostFinance Online Casino** sucht und PayPal als Ausweichlösung einplant, wird deshalb häufig an der tatsächlichen Verfügbarkeit scheitern.
Kryptowährungen: nicht der österreichische Standard
Kryptowährungen finden sich vor allem bei einzelnen offshore-orientierten Anbietern. Ihre Präsenz sagt damit wenig über die Eignung für österreichische Spieler aus. Eine technische Einzahlungsmöglichkeit ersetzt keine österreichische Konzession; eine Lizenz aus Curaçao oder einem EU-/EWR-Staat berechtigt nicht automatisch zum Angebot von Online-Glücksspiel in Österreich.
Gerade beim Vergleich von Casinos mit PostFinance und alternativen Zahlungswegen zeigt sich deshalb ein grundlegender Unterschied: Die Methode kann schnell, anonym wirkend oder technisch modern sein und trotzdem rechtlich nicht zum österreichischen Markt passen. Für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot ist eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich.
Die verbreiteten Alternativen erfüllen somit verschiedene Funktionen. Karten und Sofortüberweisung greifen auf bestehende Bankwege zurück, Paysafecard begrenzt die Einzahlung auf gekauftes Guthaben, E-Wallets trennen Zahlung und Bankkonto, und Trustly kann den Geldfluss direkt zur Bank beschleunigen. Keine Methode ist automatisch für beide Richtungen geeignet. Genau diese kleine, unbequeme Prüfung verhindert, dass eine bequeme Einzahlung später zur Sackgasse wird.
- Eine legale Einzahlung erfordert eine gültige österreichische Konzession des BMF.
- Die Zahlungsmethode ist technisch von der rechtlichen Zulässigkeit des Anbieters zu trennen.
- Einzahlungen und Auszahlungen folgen oft unterschiedlichen Regeln und Zeitrahmen.
- Bonusbedingungen müssen zwingend auf die gewählte Zahlungsmethode geprüft werden.
PostFinance-Casino mit Echtgeld: Einzahlung ist nicht gleich Auszahlung
Ein Online-Casino mit Echtgeld und PostFinance als Zahlungsweg wirkt zunächst wie eine einfache Verbindung: Geld wird vom Bankkonto auf das Spielkonto übertragen, anschließend kann mit echtem Guthaben gespielt werden. Der entscheidende Unterschied zeigt sich jedoch erst danach. Eine Einzahlung wird in vielen Fällen direkt gutgeschrieben. Eine Auszahlung ist dagegen ein eigener Vorgang, bei dem das Casino und der Zahlungsanbieter zusätzliche Prüfungen durchführen.
Echtgeldspiel und Kontoprüfung
Sobald nicht nur ein Bonusguthaben, sondern Echtgeld im Spiel ist, gewinnt die Identität des Kontoinhabers an Bedeutung. Vor einer Auszahlung muss eine vollständige KYC-Verifizierung mit Identitätsnachweis durchgeführt werden. Dabei geht es nicht um eine Formalität am Rand, sondern um die Zuordnung des Guthabens zu einer tatsächlich überprüften Person.
Auch die Kontodaten müssen zusammenpassen. Der Name des Bankkontoinhabers muss exakt mit dem Namen im Casinokonto übereinstimmen. Abweichungen können die Auszahlung verzögern oder verhindern. Ein PostFinance-Zahlungsweg ersetzt diese Prüfung nicht; er macht sie lediglich im Einzahlungsmoment weniger sichtbar.
Die bequeme Einzahlung ist also kein Beweis dafür, dass der spätere Geldempfang ebenso reibungslos funktioniert. Erst danach beginnt der bürokratische Teil. Nüchtern, aber wichtig.
Wie das Geld zurückfließt
Nach einer Einzahlung über eps erfolgt die Auszahlung meist als SEPA-Banküberweisung. Damit wird das Geld nicht einfach automatisch auf demselben Weg zurückgebucht. Die Auszahlung richtet sich nach den Regeln des Casinos und der gewählten Methode. In der Regel soll sie über dieselbe Zahlungsmethode erfolgen, mit der die Einzahlung vorgenommen wurde; bei eps bedeutet das im österreichischen Umfeld häufig eine Rücküberweisung auf das Bankkonto.
Die gesamte Dauer setzt sich aus zwei Abschnitten zusammen:
- der internen Bearbeitungszeit des Casinos;
- der Laufzeit der gewählten Auszahlungsmethode.
Die interne Prüfung kann je nach Anbieter wenige Stunden bis zu mehreren Werktagen dauern. Eine anschließende Banküberweisung, einschließlich einer eps-Rücküberweisung, benötigt meist weitere Werktage. Deshalb kann zwischen dem Auszahlungsantrag und dem tatsächlichen Eingang des Geldes mehr Zeit liegen als zwischen Einzahlung und Gutschrift.
Für Suchanfragen wie „Online-Casino PostFinance Geld zurück“ ist diese Unterscheidung entscheidend: Geld zurück bedeutet nicht automatisch Rückerstattung einer verlorenen Spielsumme. Gemeint sein kann die Auszahlung eines vorhandenen Echtgeldguthabens. Eine Rückforderung von Verlusten ist davon rechtlich und sachlich getrennt und lässt sich nicht aus der verwendeten Zahlungsmethode ableiten.
Ein Echtgeld-Casino mit PostFinance ist daher erst dann praktisch beurteilt, wenn beide Richtungen betrachtet wurden: der Weg hinein und der Weg hinaus. Die Einzahlung zeigt Bequemlichkeit. Die Auszahlung zeigt die Regeln.
PostFinance-Casinos mit Bonus: Erst die Bedingungen lesen
Ein neues Casino mit PostFinance wirkt zunächst wie eine praktische Kombination: Die Einzahlung soll über den gewohnten Zahlungsweg funktionieren, während ein Bonus den Einstieg attraktiver macht. Beides gehört jedoch nicht automatisch zusammen. Ein Anbieter kann PostFinance als Zahlungsweg nennen, ohne dass diese Methode für jede Aktion zugelassen ist. Ebenso kann ein Bonus an Bedingungen geknüpft sein, die mit der gewählten Einzahlungsmethode wenig zu tun haben – oder sie ausdrücklich ausschließen.
Was bei einem Bonus geprüft werden sollte
Entscheidend ist zunächst, wer das Angebot macht. Der österreichische Online-Glücksspielmarkt ist als staatliches Monopol organisiert. Als einziges legal konzessioniertes Online Casino in Österreich wird win2day bezeichnet. Ein neues Online Casino mit PostFinance darf daher nicht schon deshalb als zulässige österreichische Spielstätte gelten, weil es eine moderne Zahlungsseite, deutschsprachige Texte oder eine ausländische Lizenz vorweist.
Auch die Bonusseite selbst verdient eine nüchterne Prüfung. Maßgeblich sind nicht auffällige Werbeversprechen, sondern die vollständigen Teilnahmebedingungen:
- Gilt der Bonus für Einzahlungen über PostFinance überhaupt?
- Muss die Aktion vor der Einzahlung aktiviert werden?
- Welche Einschränkungen gelten für die Verwendung des Bonusguthabens?
- Wann kann ein daraus entstandener Gewinn ausgezahlt werden?
- Darf das Casino die Aktion nachträglich ändern oder beenden?
Konkrete Bonusbeträge oder individuelle Umsatzbedingungen lassen sich ohne aktuelle Anbieterunterlagen nicht seriös nennen. Ein „PostFinance-Casino-Bonus“ ist kein einheitliches Produkt, sondern eine Werbebezeichnung, deren Inhalt vom jeweiligen Betreiber abhängt. Die Überschrift ist schnell geschrieben. Die Fußnote entscheidet.
Verändert der Bonus die Zahlungswahl?
Ein Bonus sollte die Wahl der Zahlungsmethode nicht dominieren. Wenn PostFinance nur für die Einzahlung, nicht aber für spätere Geldbewegungen vorgesehen ist, entsteht aus der Aktion kein eigener Vorteil. Zudem kann ein Bonus zusätzliche Prüfungen auslösen, bevor ein Gewinn freigegeben wird. Das macht die Zahlungsart nicht automatisch problematisch, aber die Bedingungen werden wichtiger als der beworbene Willkommensreiz.
Besondere Vorsicht ist bei Anbietern ohne österreichische Konzession angebracht. Österreichische Gerichte, einschließlich des OGH, haben Spielern dort wiederholt die Rückforderung von Verlusten zugesprochen. Ein Bonus ersetzt keine Konzession. Er macht aus einem rechtlich fragwürdigen Angebot kein legales Online Casino. unerquicklich.
Vor einer Registrierung steht deshalb nicht die Bonusfrage, sondern die rechtliche Einordnung. Erst danach lohnt sich der Blick darauf, ob PostFinance für die konkrete Aktion zugelassen ist und welche Bedingungen tatsächlich gelten.
PostFinance beim Online-Glücksspiel: aufladen, spielen, Grenzen kennen
Eine Einzahlung mit PostFinance oder einem daran angebundenen Zahlungsweg verändert nicht den Charakter des Spiels. Sie macht aus Online-Glücksspiel kein gewöhnliches Einkaufserlebnis. Geld lässt sich technisch auf ein Spielkonto laden; die Entscheidung, dieses Geld einzusetzen, bleibt eine andere Angelegenheit. Gerade die scheinbare Leichtigkeit des Vorgangs kann die Grenze zwischen geplantem Zeitvertreib und unbedachtem Weiterspielen verwischen.
Im österreichischen Online-Glücksspiel gilt zudem ein besonderer rechtlicher Rahmen. Der Markt ist als staatliches Monopol organisiert. Ein seriöses Angebot ist daher nicht allein daran zu erkennen, dass eine Zahlung funktioniert oder eine bekannte Bankverbindung angezeigt wird. Entscheidend ist, ob der Anbieter über die erforderliche österreichische Konzession verfügt. Eine reibungslose Einzahlung ersetzt keine rechtliche Grundlage.
Aufladen ist noch keine Spielentscheidung
Wer ein Online-Casino mit PostFinance aufladen möchte, sollte zunächst den Zweck des Betrags festlegen. Das klingt unspektakulär, ist aber eine wichtige Trennung: Das aufgeladene Guthaben ist kein zusätzliches Einkommen und kein Beweis dafür, dass ein Spiel besonders günstig oder kontrollierbar wäre. Es bleibt Geld, das beim Glücksspiel verloren gehen kann.
Eine praktische Besonderheit bietet Paysafecard. Sie erlaubt eine Einzahlung, ohne Bankdaten an das Casino weiterzugeben. Zugleich wird nur jenes Guthaben eingesetzt, das zuvor gekauft wurde. Dadurch kann die Methode die Budgetkontrolle unterstützen. Die Begrenzung liegt allerdings im gekauften Guthaben, nicht in der Gewinnwahrscheinlichkeit. Prepaid bleibt Prepaid. Kein Zaubertrick.
Bei einer Bankzahlung über PostFinance steht dagegen stärker der unmittelbare Kontozugriff im Vordergrund. Das kann bequem sein, verlangt aber eine klare eigene Grenze: Der Betrag für das Spiel sollte als Ausgabe betrachtet werden, nicht als vorübergehend verschobenes Geld.
Budgetkontrolle
Die Verwendung von Prepaid-Methoden wie Paysafecard kann dabei helfen, das Spielbudget durch die Begrenzung des zuvor gekauften Guthabens besser zu kontrollieren.
Was verantwortungsvolles Spielen bedeutet
Verantwortungsvolles Spielen beginnt nicht erst nach einem Verlust. Es zeigt sich bereits bei der Entscheidung, ob überhaupt gespielt wird, wie viel Geld dafür vorgesehen ist und ob das Spielen noch als begrenzte Freizeitaktivität erlebt wird. Warnzeichen sind etwa das Nachladen aus Ärger, das Jagen nach verlorenen Beträgen oder der Versuch, finanzielle Belastungen durch einen Gewinn auszugleichen.
Wer solche Muster bemerkt, sollte die Einzahlung nicht als neutrale Routine behandeln. Eine Pause, eine Kontosperre oder externe Beratung kann dann sinnvoller sein als eine weitere Zahlungsmethode. Glücksspiel kann abhängig machen und zu finanziellen Verlusten führen. Das gehört sichtbar zur Beschreibung eines seriösen Angebots, nicht in eine Fußnote.
Auch die Rechtsprechung erzählt eine widersprüchliche Geschichte: Österreichische Gerichte, einschließlich des OGH, haben Spielern bei Anbietern ohne österreichische Konzession wiederholt die Rückforderung von Verlusten zugesprochen. Das ist kein Freibrief für riskantes Spiel und keine Gewinnstrategie. Es zeigt vielmehr, dass eine schnelle Einzahlung bei einem Anbieter rechtlich und gesellschaftlich weitreichendere Fragen auslösen kann.
PostFinance kann das Aufladen erleichtern. Die Verantwortung lässt sich nicht mitaufladen.
PostFinance Card und Codes: Was sich einlösen lässt
Die Begriffe „PostFinance Card“ und „PostFinance Code“ klingen nach zwei Varianten desselben Zahlungsvorgangs. Das ist irreführend. Eine Card ist ein Zahlungsmittel, ein Code dagegen zunächst nur eine Zeichenfolge, deren Funktion vom jeweiligen Anbieter abhängt. Ein allgemein gültiger Casino-Code von PostFinance ist nicht belegt. Wer einen solchen Code beim Online-Casino mit PostFinance einlösen möchte, sollte daher nicht von einer festen Schnittstelle ausgehen.
Card ist kein Gutschein
Die PostFinance Card steht für den Zugang zu einem Zahlungsweg, nicht automatisch für ein aufladbares Casino-Guthaben. Ob eine Karte bei einem bestimmten Anbieter akzeptiert wird, hängt davon ab, welche Zahlungsmethoden das Casino tatsächlich freigeschaltet hat. Eine österreichische Konzession wird dadurch nicht ersetzt; für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot ist die Konzession des Bundesministeriums für Finanzen maßgeblich.
- Die Identität des Kontoinhabers mit den Casino-Daten abgleichen.
- Die offizielle BMF-Whitelist für die legale Konzession nutzen.
- Die Auszahlungsregeln vor der ersten Einzahlung genau prüfen.
- Zahlungen an Anbieter ohne österreichische Konzession leisten.
- Davon ausgehen, dass die Auszahlung denselben Weg wie die Einzahlung nimmt.
- Den Namen der Bank mit der rechtlichen Sicherheit des Casinos verwechseln.
Auch die Eingabe einer Kartennummer ist nicht dasselbe wie eine eps-Zahlung. Bei eps führt der Weg zum Online-Banking der Bank. Dort wird die Transaktion per App-Freigabe oder TAN bestätigt. Die Card folgt dagegen den Regeln des jeweils unterstützten Karten- oder Bankverfahrens. Beide Wege in eine einzige Kategorie „PostFinance bezahlen“ zu werfen, wäre bequem – und sachlich falsch.
Was ein Code bedeuten kann
Ein Code kann ein Gutschein, eine Aktionskennung oder lediglich eine interne Referenz sein. Ohne ausdrückliche Erklärung des Casinos lässt sich daraus kein verfügbares Guthaben ableiten. Verlässliche Angaben zu einem universellen PostFinance-Code, der sich in österreichischen Online-Casinos einlösen lässt, liegen nicht vor. Ebenso wenig ist damit bewiesen, dass eine PostFinance Card bei jedem Anbieter als Zahlungsmittel funktioniert.
Für die Prüfung zählen deshalb die Angaben im Kassenbereich und die Bedingungen des Casinos:
- Wird die PostFinance Card ausdrücklich als Zahlungsmethode genannt?
- Beschreibt der Anbieter die Code-Eingabe als Gutschein- oder Zahlungsfunktion?
- Wird die Einzahlung ohne Weitergabe von Bankdaten über einen separaten Prepaid-Dienst angeboten?
- Sind die Angaben mit der österreichischen Konzession und dem Betreiberkonto vereinbar?
Bei einer Paysafecard ist die Logik klarer: Sie ermöglicht eine Einzahlung ohne Weitergabe von Bankdaten. Der Code gehört dort zum zuvor erworbenen Guthaben und nicht zu PostFinance. Einzahlungen werden häufig direkt gutgeschrieben; Auszahlungen sind davon getrennt und erfordern zusätzliche Prüfungen. Ein Code ist also kein Beweis für einen vollständigen Geldweg. Eher ein kleines Etikett – manchmal auf einer Zahlung, manchmal auf einer Werbeidee.
Mit 5 oder 10 Euro einzahlen: kleine Beträge, klare Voraussetzungen
Eine Einzahlung von fünf oder zehn Euro wirkt bescheiden, ist aber kein Sonderfall, bei dem die üblichen Regeln verschwinden. Auch ein kleiner Betrag setzt voraus, dass das Casino die gewählte Zahlungsmethode tatsächlich unterstützt und das Spielerkonto vollständig angelegt werden kann. Die kleine Summe ändert nichts an den Anforderungen an Identität, Zahlungsweg oder Kontosicherheit.
Bei einer Zahlung über PostFinance ist zunächst entscheidend, welcher konkrete Bankweg im Casino angeboten wird. Eine direkte PostFinance-Option darf nicht einfach angenommen werden, nur weil der Name der Bank im Zusammenhang mit der Suche erscheint. Wird eps angeboten, erfolgt die Weiterleitung zum Online-Banking der Bank. Dort wird die Zahlung per App-Freigabe oder TAN bestätigt. Der Betrag ist anschließend sofort im Casino-Konto verfügbar. Für Spieler fallen bei eps in der Regel keine Gebühren an.
Gerade bei kleinen Einzahlungen lohnt sich ein nüchterner Blick auf die Anzeige im Kassenbereich:
- Wird der gewünschte Betrag vom Casino akzeptiert?
- Ist der Mindestbetrag mit der ausgewählten Zahlungsmethode vereinbar?
- Wird die Zahlung über eps oder einen anderen Bankweg abgewickelt?
- Stimmen Name und Kontodaten mit dem Spielerkonto überein?
- Ist das Angebot für österreichische Spieler rechtlich zulässig?
Ein Casino kann eine Methode grundsätzlich aufführen und sie dennoch nicht für jede Kontowährung, jedes Land oder jeden Betrag freischalten. Maßgeblich ist daher die konkrete Kassenansicht nach der Anmeldung, nicht eine allgemeine Werbeaussage.
Eine kleine Einzahlung begrenzt zwar den zunächst eingesetzten Betrag, macht das Angebot aber nicht automatisch sicherer oder günstiger. Einzahlungen werden in vielen Fällen direkt gutgeschrieben; Auszahlungen erfordern dagegen zusätzliche Prüfungen durch das Casino und den Zahlungsanbieter. Das gehört zum Zahlungsablauf und hängt nicht von der Höhe des ersten Betrags ab.
Fünf oder zehn Euro sind somit eine begrenzte Einstiegsentscheidung, keine Ausnahme vom Regelwerk. Kleine Summe, gleiche Prüfung.
So werden Auszahlungen nach der Einzahlung geregelt
Eine Einzahlung mit PostFinance oder einer anderen Bankmethode beantwortet noch nicht die entscheidende Frage: Wie kommt das Geld später zurück? Bei einem seriösen PostFinance-Online-Casino sollte der Zahlungsweg für Ein- und Auszahlungen klar getrennt ausgewiesen sein. Die Gutschrift auf dem Spielerkonto kann unmittelbar erfolgen; die Auszahlung folgt dagegen eigenen Prüfungen und Bearbeitungsschritten.
KYC vor der Auszahlung
Vor einer Auszahlung ist eine vollständige KYC-Verifizierung erforderlich. Das Casino prüft dabei die Identität und verlangt einen Identitätsnachweis. Diese Kontrolle ist kein nebensächlicher Formalismus. Sie soll verhindern, dass Guthaben an eine fremde Person ausgezahlt wird, und gehört deshalb zu jedem seriösen Echtgeldangebot.
Ebenso wichtig ist die Namensgleichheit: Der Name des Bankkontoinhabers muss exakt mit dem Namen im Casinokonto übereinstimmen. Abweichungen können die Auszahlung stoppen oder eine zusätzliche Prüfung auslösen. Ein Konto auf den Namen einer anderen Person ist daher kein sinnvoller Umweg.
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Rückzahlung über den passenden Zahlungsweg
In der Regel erfolgt die Auszahlung über dieselbe Zahlungsmethode, die für die Einzahlung verwendet wurde. Nach einer eps-Einzahlung wird das Guthaben meist als SEPA-Banküberweisung ausgezahlt. Das ist weniger unmittelbar als die Einzahlung selbst und kann einige Werktage dauern.
Bei Klarna ist eine Auszahlung nicht immer über denselben Dienst möglich. Häufig wird stattdessen eine klassische Banküberweisung verwendet. Deshalb sollte bereits vor dem ersten PostFinance-Deposit geprüft werden, welche Auszahlungsmethode im jeweiligen Casino tatsächlich angeboten wird. Ein Zahlungslogo im Kassenbereich ist noch keine Garantie für den gesamten Geldfluss.
Bearbeitungszeit richtig einordnen
Die Dauer einer Auszahlung besteht aus zwei Teilen: der internen Bearbeitungszeit des Casinos und der Laufzeit der gewählten Methode. Ein Antrag kann also zunächst im Casino geprüft werden, bevor die Bank oder der Zahlungsdienstleister die Transaktion verarbeitet. Wer nur auf die Geschwindigkeit der Einzahlung schaut, betrachtet daher lediglich die halbe Strecke.
E-Wallets wie Skrill und Neteller gelten in der Regel als schnellste Auszahlungsmethoden. Danach folgt Trustly, sofern der jeweilige Anbieter diesen Weg unterstützt. Banküberweisungen, darunter Rücküberweisungen nach einer eps-Zahlung, benötigen meist länger. Die konkrete Bearbeitungszeit hängt vom Casino und vom Zahlungsweg ab; pauschale Versprechen wären hier unseriös.
Für eine belastbare Prüfung eines Angebots zählen deshalb nicht nur Begriffe wie „bestes PostFinance-Casino“ oder „seriöse Casino-Seite mit PostFinance“. Entscheidend sind nachvollziehbare KYC-Regeln, ein passender Kontoinhaber und eine klar erklärte Auszahlung. Erst dann zeigt sich, ob der bequeme Deposit auch beim Geldempfang Bestand hat.
Welche Zahlungsmethode im Online-Casino ist die beste?
Für österreichische Spieler gilt eps als besonders praktische Option, weil die Methode von nahezu allen österreichischen Banken unterstützt wird, sicher ist und Einzahlungen sofort gutgeschrieben werden. Für schnelle Auszahlungen sind E-Wallets wie Skrill und Neteller in der Regel besser geeignet.
Kann ich kostenlos mit Banküberweisung bezahlen?
Ja, bei eps fallen für Spieler in der Regel keine Gebühren an. Die Zahlung wird direkt über das Online-Banking der eigenen Bank bestätigt.
Kannst du mit der Banküberweisung auszahlen?
Ja, Auszahlungen erfolgen häufig per SEPA-Banküberweisung, auch wenn die Einzahlung über eps vorgenommen wurde. Vor der Auszahlung können zusätzliche Prüfungen durch das Casino und den Zahlungsanbieter erforderlich sein.
Warum dauert eine Auszahlung per Banküberweisung länger?
Banküberweisungen benötigen meist mehr Zeit, weil sowohl das Casino als auch der Zahlungsanbieter die Auszahlung bearbeiten und prüfen. Sie dauern gewöhnlich länger als E-Wallets oder Trustly.
Kann ich mit derselben Methode auszahlen, mit der ich eingezahlt habe?
Nicht immer: Eine Einzahlung über eps wird meist als SEPA-Banküberweisung ausgezahlt, und Klarna-Auszahlungen laufen häufig ebenfalls über eine klassische Banküberweisung. Die Auszahlungsmethode kann daher von der Einzahlungsmethode abweichen.
Geschrieben von der Redaktion „Online Casino Boni Guide”.
